google.com, pub-9674849545383401, DIRECT, f08c47fec0942fa0 Deckblatt einer Bewerbung - Wird es benötigt oder ist es nicht so wichtig

Deckblatt einer Bewerbung

Deckblatt einer Bewerbung

Ein Deckblatt zur Bewerbung? Muss das sein? Grundsätzlich gilt: Das Deckblatt ist optional. Viele Bewerber sind sich unschlüssig, ob sie ihrer Bewerbung ein Deckblatt hinzufügen sollten.

Manche Personaler befürworten ein Deckblatt, andere sind dahingehend genervt. Wie so vieles im Leben birgt auch das Deckblatt in einer Bewerbung Vor- und Nachteile.

 

Was ist eigentlich ein Deckblatt?

Eines steht fest: das sogenannte Deckblatt hat viele Namen: Titelblatt, Bewerbungsdeckel, Deckseite – ganz egal wie man es nennt, diese Extraseite in der Bewerbung bleibt eine optionale Zugabe.

Anders als man vermutet befindet sich das Deckblatt in einer Bewerbung nicht obenauf an erster Stelle, sondern wird innerhalb der Bewerbung vor den Lebenslauf platziert. An erster Stelle steht in jedem Fall das Anschreiben, denn das ist das Herzstück der Bewerbung. Hier beschreibt der Bewerber seine Kompetenzen und Fähigkeiten und bewirbt sich selbst als die beste Besetzung für den Job.

Wer sich für ein Deckblatt entscheidet, sollte folgende Reihenfolge einhalten:

  1. Anschreiben
  2. Deckblatt
  3. Lebenslauf
  4. Zeugnisse
  5. Referenzen / Zertifikate / Arbeitsproben

 

Es ist egal, auf was man sich bewirbt, das Deckblatt hat ausschließlich eine gestaltende Aufgabe. Es dient dazu, einen ersten Eindruck zu schaffen und für eine Wiedererkennung zu sorgen.
Gestaltende Elemente spielen dabei eine besondere Rolle.

Es ist daher sehr wichtig, sich Gedanken über die Farben, die Schriftarten und den Inhalt des Deckblatts zu machen. Daraus lässt sich ablesen, wie kreativ und motiviert der Bewerber ist. Aber dazu später mehr.

 

Deckblatt: Ja oder Nein?

Wie schon erwähnt ist das Deckblatt ein optionaler Teil der Bewerbung. Es gibt aber bestimmte Vorteile, die für ein Deckblatt in der Bewerbung sprechen. Gleichzeitig birgt es auch einige Nachteile, sodass eine individuelle Abwägung zu empfehlen ist. Als Erleichterung für die Entscheidung folgen nun ein paar Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • Ein Deckblatt strukturiert die Bewerbung und gibt eine Übersicht. Dem Personaler fällt sofort ins Auge, wer sich für welche Stelle bewirbt. Alle wichtigen Informationen sind auf einem Blick zusammengefasst. Dies kann dem Personaler bei einer späteren Vorauswahl helfen.
  • Ein individuell und stimmig designtes Deckblatt, das am besten auch zum Rest der Bewerbung passt, fällt positiv auf. Man kann sich durch eine gute Gestaltung von seinen Mitbewerbern abheben und die Neugier des Personalers wecken. Im Gegensatz zum Lebenslauf darf das Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt viel größer ausfallen.
  • Ein Deckblatt verleiht der Bewerbung eine Struktur. Je klarer die Bewerbung gestaltet ist, desto leserfreundlicher und durchdachter wirkt sie.
  • Zudem gewinnt man wertvollen Platz im Lebenslauf, denn hier fällt nun das Bewerbungsfoto und die persönlichen Daten weg. Der Lebenslauf dreht sich dann ausschließlich auf die Leistungen und Erfolge des Bewerbers.

Nachteile:

  • Wenn die Bewerbung bereits ordentlich strukturiert und übersichtlich gestaltet ist, ist ein Deckblatt überflüssig.
  • Vor allem wenn der Lebenslauf nur kurz ausfällt (wie zum Beispiel bei Berufseinsteigern) passen alle Informationen des Deckblatts auch mit in den eigentlichen Lebenslauf. Ein Deckblatt würde hier nur den Eindruck wecken, man wolle seinen Lebenslauf künstlich in die Länge ziehen, was wiederum unprofessionell wirkt.
  • Ein Deckblatt setzt das Bewerbungsfoto mehr in den Mittelpunkt. Das klingt hart, aber auch das kann ein Nachteil sein. Man sollte nie die Wirkung von Bewerbungsfotos unterschätzen. In diesem ersten Blick können blitzschnell auch Antipathien entstehen.
  • Man sollte unbedingt darauf achten, dass sich die Informationen auf dem Deckblatt nicht im Lebenslauf wiederholen. Das Deckblatt sollte die Funktion haben, Platz einzusparen und Informationen wie Bewerbungsfoto, Kontaktdaten, Anlageverzeichnis vorwegnehmen.

Bevor man sich mit dem Design des Deckblatts schwertut, sollte man es lieber weglassen.

 

Welche Informationen gehören auf das Deckblatt?

Die Informationen auf dem Deckblatt können je nach Bewerbung verschieden ausfallen. Es gibt allerdings fünf Elemente, die das Deckblatt in jedem Fall enthalten sollte:

  • 1. Die Überschrift: ganz oben sollte ganz einfach „Bewerbung“ oder „Bewerbungsunterlagen“ stehen. Dies sollte man zusätzlich optisch hervorheben.
  • 2. Die angestrebte Position: dieser Punkt ist optional, hat aber einen nützlichen Zweck für den Leser. Hierbei kann man noch hinzufügen bei welcher Firma man sich bewirbt. So entsteht der Eindruck, dass es sich nicht um eine massenhaft versendete Bewerbung handelt.
  • 3. Die Kontaktdaten: diese sollten unbedingt sein: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und falls vorhanden auch noch die eigene Webseite und/oder das eigene LinkedIn oder Xing Profil.
  • 4. Das Bewerbungsfoto: zwar ist ein Bewerbungsfoto kein verpflichtendes Element, sollte aber genutzt werden, wenn man ein Deckblatt verwendet. Die Platzierung des Fotos obliegt der persönlichen Gestaltung des Deckblatts. Wichtig ist jedoch, dass der Blick vom Foto immer in die Seite hinein führt. Schaut man auf dem Foto leicht nach rechts, sollte man das Foto eher links platzieren.
  • 5. Die Inhaltsangabe: hier sollte eine Übersicht gegeben werden, welche Dokumente folgen. Wichtig: das Anschreiben fällt hier raus, denn das steht ja vor dem Deckblatt. Die hier aufgeführte Reihenfolge sollte dann aber auch eingehalten werden!

Auch möglich auf dem Denkblatt sind Extra-Angaben wie eine kurze Angaben der wichtigsten Kompetenzen oder ein passendes Zitat oder Motto. Dies sollte allerdings nicht zu ausführlich werden.

 

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Die professionelle Gestaltung des Deckblatts

 

Bei der perfekten Gestaltung des Deckblatts sollten ein paar Dinge beachtet werden, damit das Deckblatt seinen Zweck erfüllt und dabei hilft, dass die Bewerbung positiv auffällt. Wichtig ist, dass der Gesamteindruck immer seriös ist. Hierzu gibt es folgende Tipps:

  • Das Design sollte schlicht sein. Eine übersichtliche Gestaltung ist eindeutig von Vorteil. Dafür ist es wichtig, dass das Deckblatt nicht überladen wirkt. Auf grelle und bunte Farben und ausgefallene Typografien sollte verzichtet werden.
  • Man sollte die Kontaktdaten hervorheben. Vor allem der Name sollte optisch mit einer schlichten Akzentuierung hervorgehoben werden. Ein weiterer Tipp zu den Kontaktdaten: Am besten kontrolliert man genau, ob sich keine Buchstaben- oder Zahlendreher in die Anschrift geschlichen haben.
  • Empfehlenswert ist es auch, einen Testdruck anzufertigen – vor allem, wenn man die Bewerbung per E-Mail versendet. Man sollte immer auch checken, wie die Bewerbung gedruckt – hier wichtig auch in schwarz-weiß! – aussieht. Denn viele Personaler drucken sich die Bewerbungen aus und auch dabei sollte der erste Eindruck stimmen.

 

Fazit:

Die Entscheidung für oder gegen ein Deckblatt bleibt optional. Sollte man sich jedoch für ein Deckblatt entscheiden, sollte man unbedingt sicher gehen, dass dieses gut gestaltet und einen seriösen Eindruck macht. Hierbei sollte man die wichtige Grafiker-Regel befolgen: form follows function.

Wer sich mit seinem Deckblatt unsicher ist, sollte im Zweifelsfall lieber darauf verzichten.

 

 

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